Bauhaus Museum Weimar
Weimar, DE
Die Aufgabenstellung bestand in der Planung eines Neubaus für das Bauhaus Museum Weimar am Weimarhallenpark in direkter Nachbarschaft des ehemaligen Gauforums.
Der Wettbewerbsbeitrag reagiert sowohl auf die konkrete städtebauliche Situation als auch auf die historischen und örtlichen Zusammenhänge des Bauhauses und seiner Vertreter.
Das Erdgeschoss ist als offene, gebaute Landschaft geplant. Darüber schweben die Ausstellungsräume als gekantete Volumen und definieren als körperhaftes Vordach den Vorplatz und Haupteingang. Das Museum wird in die bestehende Stadtstruktur eingebunden und mit ihr räumlich verflochten. Im Inneren wird das Bauwerk durchschnitten von „Canyons“, welche in ihrer Ausrichtung Bezug nehmen auf die Wirkungsstätten des Bauhauses, der Moderne und seiner Persönlichkeiten.
Hierdurch entsteht eine abstrakte Verflechtung des Gebäudes mit den geschichtlichen Ereignissen des Bauhauses.
Durch die „Canyons“ wird Tageslicht differenziert in das Innere geleitet. Die Ausstellungsbereiche sind als Black Box ohne Tageslicht geplant und über Brücken, welche über die „Canyons“ führen, miteinander verbunden.
- Ort
Weimar | DE - Jahr
2011 - Typologie
Kulturbauten - Status
nicht realisiert - Auslober
Klassik Stiftung Weimar - Verfahrensart
Internationaler offener Architekturwettbewerb - Team
Roger Christ I Julia Christ I Sascha Daum I Costa Krautwald